Die Inseln der Seychellen sind ein zu großen Teilen unberührtes Naturgebiet. Mit einem Segelboot können kleine Buchten angefahren und die Strecken zwischen den Inseln zurückgelegt werden.
Wer in den Gewässern der Seychellen segeln geht, erkundet damit ein bekanntes Segelgebiet der Welt. Zwischen den insgesamt 115 Inseln gibt es ruhige und sichere Wasserstraßen, die von einer Bucht zur nächsten führen. Auf den Inseln gibt es kleine Naturhäfen, in denen Segler anlegen und an Land gehen können. Die Seychellen selbst haben eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu bieten. Die langen Sandstrände sind von breiten Palmengürteln und exotischen Gewächsen gesäumt. In den Wäldern der Insel leben verschiedene Vogel- und Reptilienarten.
Die Strecken zwischen den Inseln sind von unterschiedlicher Länge. Es gibt Abschnitte, da dauert ein Segeltörn nicht länger als eine halbe Stunde. Zu den äußeren Inseln dagegen muss teilweise eine Fahrtzeit von mehr als drei Stunden veranschlagt werden. Während des Törns empfiehlt es sich, immer mal wieder einen Halt einzulegen, die langen Korallenriffe beim Tauchen zu besichtigen oder nach Delfinen Ausschau zu halten. Die Gewässer um die Seychellen sind größtenteils windstill, auch aus diesem Grund sind sie bei Seglern beliebt. Aber es sind auch einige Voraussetzungen zu beachten, wenn man die Inseln über den Seeweg erkunden möchte.
Zum Schutz der Segler gilt rund um die Seychellen die Vorschrift, dass die Boote eine bestimmte Standardgröße haben müssen. Neben dem Bootsführer muss zudem noch eine kleine Crew auf dem Segelboot sein, damit vor allem bei längeren Touren eine gewisse Sicherheit gewährleistet ist. Auf den Seychellen gibt es viele Veranstalter, die geführte Segeltouren anbieten oder ein Boot mit Crew stellen. Um an den Inseln vor Anker gehen zu können, ist eine Genehmigung notwendig. Diese kann auf der Hauptinsel ausgestellt werden. Vor der Besichtigung der einzelnen Inseln ist es wichtig, sich über die Naturschutzgebiete und Nistplätze auf den Seychellen zu informieren. Einige der hier lebenden Tiere stehen unter Naturschutz. Eine Störung des natürlichen Lebensraumes kann hohe Kosten verursachen. Die Inseln sind von Untiefen und scharfen Riffen umsäumt. Beim Segeln ist es daher von großer Wichtigkeit, dass das Boot mit Vorsicht an solchen Stellen vorbei navigiert wird. Auf einer Seekarte sind die gefährlichsten Bereiche gekennzeichnet. Sie gehört zur Grundausstattung eines Segelschiffes.







