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Die Vorgeschichte Als im Jahre1999 die Beziehung zu meiner Ex-Freundin, mit der ich anderthalb Jahre zusammen lebte, kriselte, beschloss ich etwas neues auszuprobieren. Von Bekannten und Kommilitonen hörte ich, dass ein Leben in einer Wohngemeinschaft unterhaltsam und abwechslungsreich sein kann. Da ich für Experimente aufgeschlossen bin und das Gefühl hatte, etwas zu verpassen, wenn ich nicht einmal als Student in einer WG gewohnt habe, machte ich mich spontan auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Ich habe mir circa 10 verschiedene WG-Zimmer angeschaut. Mal größer, mal kleiner, mal teurer, mal billiger. Die Leute, zu denen ich wollte, wollten mich nicht und die Leute die mich wollten, wollte ich nicht. Es hat nicht jeder die selbe Wellenlänge. Als ich dann per Zeitungsinserat auf meine jetzige WG stieß war mir die Wellenlänge mittlerweile egal, und ich pfiff auf den ersten Eindruck (an dem mir ansonsten viel liegt), der sich von meinem designierten Mitbewohner bot. Das einzige worauf ich zu diesem Zeitpunkt Wert legte, war der Mietpreis und dass ich dort schnellstmöglich einziehen konnte. Das sollte sich kurze Zeit später als fataler Fehler heraus stellen. Denn nun bekam das Grauen einen Namen: "Wohngemeinschaft Rheinstraße 14"
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